Küken aufziehen

Küken aufziehen

In diesem Beitrag geht es um Küken, der Nachwuchs von Hühnern.

Willst du eigene Küken aufziehen? Küken sind sehr niedlich, brauchen viel Wärme und wachsen schnell. Grundsätzlich gibt es drei Möglichkeiten wie du zu Küken kommst. Küken kaufen, befruchtete Eier der eigenen Hühner von einer Glucke ausbrüten und aufziehen lassen oder befruchtete Bruteier vom Hühnerzüchter kaufen und diese im Inkubator ausbrüten lassen. Erfahre was Küken brauchen um glücklich und gesund zu sein.

Küken brauchen Wärme 

Bei Küken ist es wichtig, dass diese von der ersten bis zur sechstens Lebenswoche warme Temperaturen bekommen, damit sich diese wohl fühlen und sie gesund bleiben. 

Bei der Naturbrut wärmt die Glucke die Küken. Falls die Küken ohne eine Gluck aufgezogen werden, ist es ratsam für kontrollierte warme Temperaturen im Kükenstall zu sorgen. Dies kann mit einer Heizung, Rotlichtlampe oder Wärmeplatte ermöglicht werden. Die Temperaturen im Kükenstall sollten mit einem Thermometer überwacht werden.

Wärmespender: Glucke bei einer Naturbrut, Alternativ gibt es Heizungen, Heizplatten sowie Wärmelampen (Rotlichtlampen)

Wenn Küken fiepen obwohl sie ausreichend Futter und Trinken haben, ist es ihnen zu kalt. Gebe den Küken auch die Möglichkeit, sich selbstständig von der Wärmequelle innerhalb des Kükenstalls hinzubewegen und wegzubewegen, so siehst du was die Küken bevorzugen.

Küken aus eigener Nachzucht in Naturbrut

Temperaturen für Küken nach Lebenswochen 🌡️

Von der 1. Lebenswoche bis zur 6. Lebenswoche benötigen Küken viel Wärme. Kontrolliere die Temperaturen im Kükenstall mit einem Thermometer.

Küken-Lebenswoche Stall-Temperatur °C
1. Lebenswoche
36-32 °C
2. Lebenswoche
32-28 °C
3. Lebenswoche
28-25 °C
4. Lebenswoche
25-23 °C
5. Lebenswoche
23-18 °C
ab 6. Lebenswoche
ca. 18 °C
Küken aus eigener Nachzucht

Küken kaufen

Es ist möglich junge Küken zu kaufen und bei sich Zuhause aufzuziehen. Küken brauchen einen eigenen Stall getrennt von großen Hühnern. Große Hühner könnten die Küken picken und verletzen. Küken brauchen in den ersten fünf Lebenswochen einen warmen Stall um sich wohl zu fühlen und gesund zu bleiben. Orientiere dich an der oben erwähnten Tabelle mit Temperaturen für Küken. Richte einen eigenen Kükenstall ein, in welchem die Küken ausreichend Wärme durch Heizplatten oder Wärmelampen bekommen.

Wo Küken kaufen? Du kannst Küken beim Hühnerzüchter, Mitglieder des Geflügelzuchtverein, bei Hühnerhaltern in deiner Nachbarschaft oder Freundeskreis kaufen. Zudem gibt es Online-Tierinserate mit Angeboten zum Kauf von Küken:

Kleinanzeigen.de Küken

Landwirt.com Küken kaufen 

Quoka.de Küken kaufen

süßes Küken aus Naturbrut eigener Nachzucht Zuhause

Naturbrut mit Glucke

Was ist eine Glucke? Eine Glucke ist ein weibliches Huhn, auch Henne genannt, welche ein natürliches Brutverhalten zeigt und eigene sowie fremde Eier ausbrütet. Die Glucke zeigt zudem ein Fürsorgeverhalten und wärmt, schützt und umsorgt die Küken in ihren ersten Lebenswochen. Nicht jede Henne ist automatisch eine Glucke. Dieses Brutverhalten zeigen nur bestimmte Hennen.

Woran erkennt man eine Glucke? Eine Glucke erkennt man daran, dass diese kaum noch von den Eiern freiwillig heruntergeht. Diese sitzt Tag und Nacht auf den Eiern und fängt damit an diese auszubrüten. Sie weigert und wehrt sich, wenn ihr jemand die Eier wegnehmen möchte.

Ablauf einer Naturbrut mit Glucke: Richte deiner Glucke einen eigenen Gluckenstall ein oder separiere sie innerhalb des Hühnerstalls von den anderen Hühnern, so dass sie ungestört für ca. 21 Tage die Eier ausbrüten kann. Eine Glucke kann 6-13 Eier gleichzeitig ausbrüten. Das kommt auf die Größe der Glucke und der Eier an. Wenn die Küken schlüpfen, suchen diese bald Schutz im Gefieder der Glucke. Diese wärmt die kleinen Küken, beschützt sie und umsorgt diese. Die Küken bleiben meist bis zur fünften Lebenswoche bei der Glucke. Mit zunehmenden Alter werden die Küken selbstständiger und entwöhnen sich mit der Zeit von der Glucke. Lese hier, welche Eigenschaften ein Gluckenstall haben sollte.

Bruteier mit einem Inkubator ausbrüten

Es ist möglich Bruteier, also befruchtete Hühnereier zu kaufen und diese Zuhause mit einer Brutmaschine, auch Inkubator genannt, auszubrüten. Es braucht ca. 21 Tage bis Küken aus den Hühnereiern schlüpfen.

Wo Bruteier kaufen? Bruteier können beim Hühnerzüchter, Mitgliedern im Geflügelzuchtverein oder von Nachbarn die Hühner halten gekauft werden. Zudem gibt es auch Online-Inserate für Bruteier. Diese können dort abgeholt oder oft auch zu dir versendet werden. Ein Brutei für Hühner kostet ca. 1,50-4 Euro.

• Kleinanzeigen.de Bruteier

• Landwirt.com Bruteier

 

Schlupfrate und Eier schieren: Beim Ausbrüten von Eiern gibt es eine Schlupfrate. Es kann vorkommen, dass nicht aus allen Eiern Küken schlüpfen. Um sicherzustellen, dass die Eier befruchtet sind und die Küken sich entwickeln, gibt es die Möglichkeit Eier mit einer Schierlampe oder einer anderen Lichtquelle zu schieren. Dabei ermöglicht es das Licht, von außen den Hühnerembryo zu sehen, ohne dass dem Küken dabei Schaden hinzugefügt wird.

Brutmaschine (Inkubator): Es gibt vollautomatische Brutmaschinen, die zum Ausbrüten von Hühnereiern geeignet sind. Zunächst sollte man sich überlegen wie viele Eier man gerne ausbrüten möchte, denn dementsprechend kann man die Größe und demnach den Preis des Inkubators eingrenzen.

• Sailnovo Brutmaschine

• Dural’s Brutmaschine

Küken schlüpfen aus Naturbrut im Eglu Cube Hühnerstall

Stall für Küken

Damit die Küken nicht weglaufen und in Gefahr geraten, brauchen sie einen gut geschützten Kükenstall. Der Stall für Küken sollte gegen Fressfeinde wie Füchse, Marder, Ratten, Katzen etc. geschützt sein. Es gibt fertige Hasenställe die gut für Küken geeignet sind. Der Abstand der Gitter sollte so gering sein, dass keine Ratten oder andere Räuber in den Stall gelangen können. Im Stall sollte neben den Küken auch genug Platz für Futter, eine Wassertränke, evtl. Heizplatte sowie Sandbad sein. Beachte, dass Küken schnell wachsen und wähle einen ausreichend großen Stall aus. Küken können meist ab der 8. Lebenswoche langsam zu den großen Hühnern gelassen werden.

Einstreu für den Kükenstall: Wir empfehlen feinen Sand (Spielsand) als Einstreu für den Kükenstall. Wir haben bereits ausprobiert Küken auf Zewa, Kleintiereinstreu und anderen Möglichkeiten zu halten. Bei Sandboden haben die Küken einen guten Grip mit ihren Füßen und ihre Beinmuskulatur kann sich dadurch gut aufbauen. Zudem beugt ein Sandboden einen Milbenbefall vor.

Kükenstall: Wenn Küken ohne eine Glucke gehalten werden, bietet es sich an, den Käfig in einen witterungsgeschützten Raum und evtl. im Haus zu platzieren. Küken brauchen besonders viel Wärme und benötigen eine Heizung, Heizplatte oder Rotlichtlampe um sich wohl zu fühlen und gesund zu bleiben. Siehe die Tabelle mit den Temperaturen für Küken nach Lebenswochen. Als reiner Kükenstall, also ohne Glucke, bietet es sich an, einen Kaninchenkäfig zu verwenden.

Gluckenstall:  Eine Glucke sollte schon während des Ausbrütens der Eier in einem abgetrennten Stallbereich oder in einem Gluckenstall gehalten werden. Je nach Hühnerrasse ist die Glucke dementsprechend groß. Die Glucke wärmt die Küken unter ihrem Gefieder und es ist keine Heizplatte nötig. Als Gluckenstall bieten sich Kaninchenställe an, die ein feinmaschiges Gitter haben, so dass keine Fressfeinde wie Füchse, Marder, Ratten und Katzen in den Stall gelangen. Wenn der Gluckenstall Außen steht, sollte er vor Regen und starken Winden geschützt platziert werden. Küken vertragen keinen nassen und feuchten Boden.

Kükenfutter

Küken brauchen mehr Proteine und weniger Fette als erwachsene Hühner in ihrem Futter. Daher gibt es im Handel hochwertiges Kükenfutter zu kaufen. Alternativ kannst du Kükenfutter auch selber mischen. Junge Küken bevorzugen gemahlenes, breiiges oder verkleinertes Hühnerfutter.

Kükenfutter selber machen:
Weizen geschrotet
Mais geschrotet
Karottenraspeln (roh)
Haferkleie oder Weizenkleie
Bierhefe
Wasser
wenig Olivenöl oder Kokosöl

Diese Zutaten zu einem Brei verarbeiten und danach noch evtl. getrocknete Mehlwürmer dazugeben.

Zusätzlich sollte den Küken immer ausreichend sauberes Trinkwasser zur Verfügung stehen.

Küken mit Mohnblume aus Naturbrut

Küken in die Hand nehmen

Darf man Küken anfassen und in die Hand nehmen? Ja. Küken mögen die Wärme der Hand und fühlen sich dort wohl und schlafen sogar manchmal in der Hand ein. Wenn du ein Küken von einer Glucke wegnimmst, kann es sein, dass sich diese das Küken wieder zurückholen möchte und sogar deine Hand angreift. Eine Glucke nimmt ein Küken wieder an, auch wenn ein Mensch das Küken angefasst hat.

Ab wann darf man Hühner Küken anfassen? Küken dürfen bereits nach dem vollständigen Ausschlüpfen aus dem Ei vorsichtig angefasst werden. Also dürfen Küken bereits ab dem ersten Lebenstag berührt werden.

Achtung: Küken sind sehr zart und verletzlich. Halte das Küken locker in der Hand und achte darauf, dass Kinder oder unerfahrene Hühnerhalter das Küken nicht zerdrücken. Und wenn du stehst und das Küken aus der Hand heraus möchte, besteht die Gefahr, dass dieses zu Boden fällt und sich dabei verletzt.

Küken handzahm

Küken werden erwachsen

Küken wachsen schnell. In den ersten Lebenswochen sind sie sehr süß und klein. Jede Woche wirst du einen große Wachstumsschub bei den Küken feststellen. 

Bereits in der 8. Lebenswoche könnten deine Küken große genug sein um mit den erwachsenen Hühnern vergesellschaftet zu werden. Bleibe vor allem am Anfang dabei und beobachte die Reaktion der großen Hühner. Es kann sein, dass diese die Küken zu Beginn etwas picken um ihren Rang in der Hühnergruppe festzulegen. Wenn die Rangordnung festgelegt ist, kennt jedes Huhn seinen Platz. Falls die erwachsenen Hühner zu grob zu den Kleinen sind, dann macht es vielleicht Sinn diese noch für eine weitere Woche zu separieren und es dann erneut zu probieren. 

Im Alter von 5-9 Monaten werden Hühner geschlechtsreif. Hennen fangen an ihre ersten Eier zu legen und Hähne krähen allmählich. 

 

Krankheiten und Kükensterben

Ein trauriges aber wichtiges Thema zur Kükenaufzucht sind die Kranheiten und das Sterben von Küken. Es gibt viele Ursachen, weshalb Küken bereits beim Schlupfprozess und in den ersten Lebenswochen erkranken oder sterben. Die natürliche Auslese macht keinen Halt vor Küken. Das Immunsystem der frisch geschlüpften Küken ist noch recht instabil und es gibt verschiedene Einflüsse, die das Tier zusätzlich schwächen können. Daher ist es ratsam den Kükenstall sehr sauber, trocken und warm zu halten sowie hochwertiges Kükenfutter zu füttern, welches ideal auf ihre Bedürfnisse angestimmt ist. Dennoch ist es nicht auszuschließen, dass eine der folgenden Krankheiten oder Situationen entsteht:

Probleme beim Schlüpfen: Ein Küken schafft es nicht alleine aus dem Ei zu schlüpfen. Soll man dem Küken beim Schlupf helfen? Gesunde Küken sollten in der Lage sein von selbst aus dem Ei zu schlüpfen. Wenn der Mensch hier nachhilft, kann es sich später herausstellen, dass genau dieses Küken anfällig für Krankheiten ist.

Glucke ignoriert oder pickt Küken: Wenn eine Glucke in einer Naturbrut ein bestimmtes Küken ignoriert und es nicht zu sich nimmt, sondern vielleicht sogar pickt, dann erkennt die Glucke, dass dieses Küken schwach oder krank ist und möglicherweise nicht stark genug ist um zu überleben. Was für uns als Menschen oft als gesundes Küken aussieht, kann sich später als ein krankes Tier entpuppen. Die Glucke erkennt dies oft viel früher als der Mensch. Es kann sogar dazu kommen, dass die Glucke dieses eine Küken zu Tode pickt. Falls du dir diesen Anblick ersparen möchtest, nehme das kranke Küken aus dem Stall und pflege oder erlöse es. Falls die Glucke aber alle Küken ignoriert und pickt, dann wäre es ratsam die Glucke von den Küken zu trennen und den Küken eine Wärmeplatte zur Verfügung zu stellen.

Küken picken sich gegenseitig: Falls mehrere Küken ein bestimmtes Küken picken, dann kann es sein, dass sie dieses Küken als schwach oder krank wahrnehmen. Um ein totpicken zu vermeiden, sollte das schwache Küken aus dem Kükenstall genommen werden und entweder vom Menschen gepflegt oder erlöst werden.

Bakterien: Eine der häufigsten Todesursachen bei Küken ist eine Infektion mit Bakterien, was als Coliinfektion bezeichnet wird. Um dieser Infektion vorzubeugen sollte der Kükenstall regelmäßig hygienisch gereinigt werden und alle Kotreste von der Glucke und den Küken entfernt werden.

Milben: Eine ebenfalls häufige Ursache für kranke und schwache Küken sind die roten Milben. Diese zählen zu den Parasiten die Hühner und Küken befallen. Diese kann sich bereits im Hühnerstall und an der Glucke vor dem Schlüpfen der Küken befinden. Ideal ist es den Kükenstall und die Glucke vor dem Brüten bereits gegen die roten Milben zu behandeln. Kieselgur für das Gefieder und Sand als Einstreu für den Stall sind gute Methoden, die Milben einzudämmen.

Gefahren von Haferflocken: Viele Hühnerhalter empfehlen Haferflocken als Kükenfutter. Es kann jedoch gesundheitliche Nachteile für Küken und Hühner haben, Haferflocken zu essen. Haferflocken enthalten den löslichen Ballaststoff Beta-Glucan, welcher von Hühnern nicht oder nur schlecht verdaut werden kann. Diese haben nämlich kein Enzym um die Beta-Glucane zu spalten. Daher kann sich der Darminhalt gefährlich verdicken und die Verdauung kommt ins stoppen. Die Küken können keine Nährstoffe mehr über den Darm aufnehmen und das Küken kann schwach und krank werden. Eine gesunde Alternative zu Haferflocken sind Haferkleie, welche kaum oder keine Beta-Glucane enthält. Erfahre hier mehr über Haferflocken als Hühnerfutter.

Perosis (Spreizbein)

Wenn das Küken schiefe Füße oder Beine hat und beim Laufen umkippt oder gar nicht richtig Laufen kann und auf dem Bauch oder der Seite liegt, kann es sich um Spreizbeine (Perosis) handeln. 

Perosis tritt häufig bei Küken auf. Die Bein- und Fußgelenke, Sehen und Bänder sind zur Seite gerutscht und müssen wieder an ihren vorgesehenen Platz. 

Mögliche Ursachen für Spreizbeine könnten Gendefekte (aufgrund von Inzucht), zu hohe Bruttemperaturen (Naturbrut im Juli oder August) oder die Glucke ist grob über das Küken gelaufen und hat es dabei verletzt. 

Behandlung gegen Perosis: Eine Behandlung sollte am besten innerhalb der ersten und zweiten Lebenswoche erfolgen. Küken die Perosis überleben sollten später von einer Zucht ausgeschlossen werden.

Sandboden als Einstreu: Wir haben Perosis schon bei manchen unserer Küken aus eigener Nachzucht beobachtet und behandelt. Es hat sich bewährt Sand als Einstreu im Kükenstall zu verwenden. Darauf haben die Küken besseren Grip als auf Zewa oder Kleintiereinstreu. Die Beinmuskulatur baut sich bei manchen Küken auf Sandboden viel besser auf. 

Beinprothese: Mit Papier und Klebeband oder Kabelbinder kann das Bein des Kükens stabilisiert werden. Arbeite hier sehr vorsichtig, denn das Bein des Kükens kann schnell brechen, wenn daran zu fest gezogen wird. Diese Prothese sollte das Küken für eine Woche tragen und es sollte sanft wieder entfernt werden ohne das Bein oder die Zehen zu beschädigen.

Durchfall oder Kokzidiose?

Wenn ein Küken Durchfall hat und der Kot an der Kloake und den Federn klebt, kann es sich möglicherweise um einen einmaligen Durchfall oder um Kokzidiose handeln.

Zuerst sollte das Küken aus dem Stall genommen werden und das Hinterteil des Kükens mit dem verklebten Kot in einem warmen Wasserbad bei einer Wassertemperatur von ca. 35 °C vorsichtig eingeweicht und langsam mit den Händen entfernt werden. Der Kopf des Kükens sollte stets über Wasser bleiben. Trockne das Küken anschließend mit einem Handtuch ab und wärme es, bis es trocken ist. Beobachte das Küken mit dem Durchfall, setze das Trockenfutter ab und füttere vorerst einen geriebenen Apfel.

Alle anderen Küken sollte ebenfalls auf Durchfall und verklebten Kot am Hinterteil untersucht werden und der Kükenstall sollte gereinigt und mit heißem Wasser desinfiziert werden.

Impfung bei Kokzidiose-Befall: Wenn ein Küken oder Huhn laut Tierarzt an Kokzidiose leidet, kann beispielsweise eine Impfung (Paracox) gegeben werden um dem Tier zu helfen.

Vorbeugend gegen Kokzidiose: Um Kokzidiose bei Küken und Hühnern vorzubeugen kann Oregano mit in das Kükenfutter gemischt werden. Zudem kann ein bisschen Apfelessig in das Trinkwasser der Küken gegeben werden. Achtung! Dieses sollte nur vorbeugend an gesunde Küken gegeben werden und nicht zeitgleich mit der Impfung.

Fazit zur Kükenaufzucht

Wir haben bereits erfolgreiche Naturbruten mit unseren Glucken erleben dürfen. Die Küken waren sehr süß und haben uns viel Freude gebracht. Die meisten unserer Küken waren gesund und munter. Als Hühnerhalter muss man bei Küken noch aufmerksamer sein, als bei ausgewachsenen Hühnern um ihnen bei Krankheiten und Problemen zu helfen. 

Wir haben viel von unserer eigenen Nachzucht gelernt und wünschen anderen Hühnerhaltern auch schöne Erlebnisse mit ihren Küken.

 

Kükenaufzucht Naturbrut

Viel Freude bei einer erfolgreichen Kükenaufzucht.

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